Wie machen die so etwas mit HTML?
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Deutsche Übersetzung von How Do They Do That With HTML von Carl Tashian.


Ich bin schon häufig auf Webseiten gestoßen und habe mich dann gefragt, "Mensch..wie haben die das gemacht?" Die meisten dieser "irren" Seiten verwenden die verschiedenen Erweiterungen (und manchmal Bugs) des Netscape Navigators, aber auch für diejenigen, die Netscape nicht verwenden, gibt es eine Reihe erstaunlicher Tricks. Die besten Webseiten reizen die (immer umfangreicher werdenden) Möglichkeiten von HTML vollkommen aus. Ich habe überall kleine Informationshäppchen in Sachen Tips & Tricks für HTML gefunden, aber nirgendwo eine umfassende Liste. Dies ist also mein Versuch, etwas derartiges auf die Beine zu stellen. Die einfachsten Tricks werden am Anfang dieses Dokumentes behandelt, weiter unten folgen dann die ausgefallenen, schwierigen, und experimentellen Tricks. Wenn Sie meinen, daß hier etwas fehlt, dann lassen Sie es mich wissen. Hinweis: In diesem Dokument spreche ich weder über JavaScript noch über Java. Viele der hier erwähnten Tricks könnten durch die Verwendung von JavaScript verbessert werden. Aus diesem Grund plane ich eine "Wie machen die so etwas mit JavaScript"-Seite (und vielleicht auch eine " Wie machen die so etwas mit Java"-Seite)


Inhaltsverzeichnis


Die Tips & Tricks in diesem Dokument befassen sich mit:


HINTERGRÜNDE & FARBEN

Die einfachste, aber vielleicht auch wirkungsvollste Methode, eine Seite etwas aufzupeppen, ist ein hübscher Hintergrund. Ganz selten nur verwende ich auf meinen Seiten das einfache Webseiten-Grau als Hintergrundfarbe.

Wie es funktioniert

<BODY BACKGROUND="Dateiname"> ist alles, was Sie brauchen. Es ist vielleicht auch nicht schlecht, am Ende der Datei einen Abschluß hinzuzufügen:</BODY>

<BODY BGCOLOR="#RRGGBB"> erlaubt Ihnen, die Hintergrundfarbe der Datei einzustellen.

<BODY TEXT="#RRGGBB"> stellt die Farbe des normalen Textes ein.

<BODY LINK="#RRGGBB" VLINK="#RRGGBB" ALINK="#RRGGBB"> stellt die Farbe des restlichen Textes innerhalb des Dokumentes ein. LINK ist dabei einfach ein normales, zuvor noch nicht besuchtes Link, VLINK ist ein bereits besuchtes Link und ALINK ist ein aktives Link ("Die Farbe die Sie sehen, wenn Sie gerade auf das Link klicken"). Jede dieser drei Möglichkeiten kann natürlich beliebig variiert werden.

RR, GG, und BB sind zweistellige Farbcodes (00-FF), die die Intensität von Rot, Grün und Blau in einer bestimmten Farbe bestimmen. Da es zu schwierig wäre, eine gut definierte Liste von Farbnamen zu erstellen, werden auch Hexadezimalzahlen verwendet. Sie können also auch ihre eigenen Farben erfinden. "#FFFFFF" bedeutet weiß und "#000000" ist schwarz.

Meine Hintergrundfarbe funktioniert nicht!?

Wenn Ihre Hintergrundfarbe nicht funktioniert, dann vergewissern Sie sich bitte, daß Sie die "Hintergrund-Regeln" befolgen. Diese Regeln besagen, daß Ihre Seite das untenstehende Format haben muß. Ist dies nicht der Fall, kann es sein, daß Ihr Hintergrund nicht funktioniert
.<HTML>
<HEAD>
<TITLE>Mein Titel</TITLE>
Alle anderen Titelinformationen kommen an diese Stelle
</HEAD>
<BODY (und background/bgcolor wenn Sie wollen)>
Der Hauptteil des Dokumentes kommt an diese Stelle...
</BODY>
</HTML>

Wenn sich diese Tags an der richtigen Stelle befinden, ist Ihre Seite soweit in Ordnung.

Links zu diesem Thema

Es gibt viele Seiten, auf denen Sie gute Hintergründe und Farbinformationen für Netscape finden können:

TRANSPARENTE UND INTERLACED GIFS

Transparente GIFs sind Grafiken mit einem transparenten Hintergrund. Anstatt einer bestimmten Farbe im Hintergrund einer Grafik sehen Sie die Hintergrundfarbe/das Hintergrundbild der Webseite. Knowledge Adventure Online hat ein gutes Beispiel für transparente GIFs.

Interlaced GIFs sind Grafiken, deren Qualität sich während des Ladevorgangs verbessert. Diese Grafiken bauen sich nicht wie sonst von oben nach unten auf. Schauen Sie sich einmal die Webseite von Discovery Online an. Hier werden interlaced GIFs für fast alle großen Grafiken verwendet.

Wie es funktioniert

Das Erstellen eines transparenten oder interlaced GIFs ist ziemlich einfach. Sie werden wahrscheinliche ein Programm zum Konvertieren Ihrer Grafiken wie Paint Shop Pro 3.11 benötigen. Wenn Sie an den neuesten Informationen über transparente und interlaced GIFs und der dazugehörigen Software interessiert sind, dann schauen Sie sich doch einmal die The Transparent/Interlaced GIF Resource Page an.

Beim Erstellen eines transparenten GIFs müssen Sie lediglich eine Hintergrundfarbe auswählen. Diese Hintergrundfarbe erhält dann ein besonderes "Hintergrundfarben"-Tag innerhalb der Datei, und wenn Netscape dieses Tag sieht, wird diese Farbe überall dort, wo sie vorkommt, durchsichtig dargestellt. Soweit ich weiß, können Sie nur eine einzige Farbe in einem GIF als transparente Farbe bestimmen.

MACHEN SIE DAS BESTE AUS IHREN FONTS

Fonts sind ein sehr wichtiger Teil jeder Webseite. Wenn Sie Netscape verwenden, haben Sie wahrscheinlich schon gemerkt, wie sich das Aussehen einer Seite verbessert, wennSchriftgröße & Stil gut gewählt sind.

Wie es funktioniert

Das <FONT> Tag ist sehr mächtig. Mit ihm können Sie die Größe oder Farbe Ihrer Schrift jederzeit ändern. <FONT SIZE=(+ oder - Größe)> vergrößert oder verkleinert die gewählte Schrift. Auf dieser Seite habe ich für die Überschriften Großbuchstaben verwendet, den ersten Buchstaben jedes Wortes jedoch um 2 vergrößert:

<H3><FONT SIZE=+2>M</FONT>ACHEN
<FONT SIZE=+2>S</FONT>IE
<FONT SIZE=+2>D</FONT>AS
<FONT SIZE=+2>B</FONT>ESTE
<FONT SIZE=+2>A</FONT>US
<FONT SIZE=+2>I</FONT>HREN
<FONT SIZE=+2>F</FONT>ONTS</H3>

Ich persönlich bin der Meinung, daß Überschriften, die insgesamt in Großbuchstaben geschrieben sind und bei denen der erste Buchstabe größer ist, sehr gut aussehen. Spielen Sie einmal mit dem <FONT>-Tag herum und beobachten Sie, was geschieht. Auch die Seite von Compass Records ist hierfür ein gutes Beispiel.

Mit dem <TT> Tag erhalten Sie die Schriftart "Courier" (wenn Sie Ihren Browser nicht anders eingestellt haben). C|Net Online verwendet häufig <TT> mit <H1>, so daß die Seiten einen interessanten Schreibmaschinen-Look erhalten.

Das <TT> Tag funktioniert mit fast jedem Browser. Wenn Sie aber etwas noch viel cooleres ausprobieren wollen, was aber nur mit Netscape 3.0b5+ und Microsoft Internet Explorer 2.0+ funktioniert, dann versuchen Sie es doch einmal mit dem <FONT FACE> Tag. Mit dem Attribut FACE können Sie eine Reihe von gewünschten Schriftarten für Ihren Text angeben. Zum Beispiel:

<FONT FACE="Arial, Geneva">Dieser Text wird in Arial oder Geneva dargestellt.</FONT>

Wenn Arial auf Ihrem System nicht zur Verfügung steht, wird an dessen Stelle Geneva verwendet. Meiner Meinung nach ist dies eine der besten neuen Möglichkeiten von Netscape und Internet Explorer.

Hinweis: Bitte denken Sie daran, daß Ihre Leser viele verschiedenartige Computersystem verwenden. Eine Kombination wie "Arial, Geneva" für das <FONT FACE> Tag ist in Ordnung, da Arial auf den meisten PCs zur Verfügung steht, während Geneva eine Schriftart für den Macintosh ist.

Möchten Sie die Farbe bestimmter Worte ändern? Das <FONT> Tag gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihren Text farbig zu gestalten. Die Farben funktionieren hier genauso wie im <BODY> Tag. Hier ein paar Beispiele:

<FONT COLOR="#FF0000">Rot</FONT>
<FONT COLOR="#00FF00">
Grün</FONT>
<FONT COLOR="#0000FF">
Blau</FONT>

Sie können auch die englischen Farbnamen verwenden. Folgendes funktioniert auch ganz gut:

<FONT COLOR="Yellow">Yellow</FONT>
<FONT COLOR="Purple">
Purple</FONT>

GIF ANIMATION!

Sie möchten eine gute, kurze Animation auf Ihrer Seite einfügen, aber sich nicht mit Server Pushes oder komplizierten Java-Programmen herumschlagen? Seit Netscape Version 2.0 hat die GIF-Animation das Web erobert! Animationen sind Teil des ursprünglichen GIF89a Standards, der (na, erraten?) 1989 geschrieben wurde. Hier einige Eigenschaften der animierten GIFs:

Netscape ist gerade dabei, die etwas ausgefalleren Eigenschaften einzuführen, die in der GIF89a specification festgelegt wurden.

Links zu diesem Thema

ZÄHLER

Zähler sind normalerweise entweder CGI-Scripts oder C-Programme, die GIF-Dateien erzeugen. Aber es ist nicht besonders schwer, sie auf Ihrer Seite einzufügen.

Wie es funktioniert

Methode 1: Überprüfen Sie, ob es auf Ihrem System nicht vielleicht schon ein Zähler-Programm gibt.

Fragen Sie Ihren Systemadministrator, ob ein lokaler Zähler für Ihre Seite erhältlich ist. Wenn Sie Glück haben, ist ein Zähler-Programm für Sie bereits eingerichtet, und Ihr Systemadministrator wird Ihnen sagen können, wie Sie den Zähler für Ihre eigene Seite einrichten können.

Methode 2: www.digits.com!

Wenn es auf Ihrem System noch keinen Zähler gibt, dann ist wwww.digits.com eine gute Adresse. Hier erhält jeder gute, kostenlose Zähler. Ich habe nur gutes über die Verläßlichkeit von www.digits.com gehört.

Methode 3: KLAUEN SIE EINEN!

Sie können einen neuen Zähler für sich selbst einrichten, indem Sie das Zähler-Programm von jemand anderen verwenden. So müssen Sie das Programm nicht auf Ihrem System installieren, sondern Sie schnorren einfach das Programm eines anderen!

Wenn ich eine Liste von "stehlbaren" Zählern hätte, dann würde ich Sie Ihnen geben... ich denke aber, alle Zähler sollten die selbe Chance haben, gestohlen zu werden...suchen Sie sich also Ihre eigen Zählerquelle. Es ist aber ganz einfach:

1. Suchen Sie sich eine Webseite mit einem Zähler.
2. Schauen Sie sich mit View->Source den HTML-Code an.
3. Suchen Sie die URL für diesen Zähler, und finden Sie die Bezeichnung des Zählers heraus. (normalerweise sollte sie irgendwo nach einem "?" oder einem "/" sein, sie könnte einen Teil des Namens oder Seitentitels enthalten)
4. Ersetzen Sie diese Bezeichnung durch Ihren Vornamen/Nachnamen/was auch immer Sie für richtig halten und fügen Sie diesen Code am Ende Ihrer Seite ein.
5. Drücken Sie sich selbst die Daumen, laden Sie Ihre Seite, und schauen Sie sich das Ergebnis an.

Obwohl das Klauen eines Zählers einfacher ist, als selbst ein Programm einzurichten, so laufen Sie doch immer Gefahr, daß Ihr geklauter Zähler morgen nicht mehr funktioniert!

Methode 4: Installieren Sie ein Zählerprogramm.

Das Installieren eines Zählerprogrammes ist wahrscheinlich die beste Lösung, wenn Ihnen Ihr Internetprovider keinen Counter zur Verfügung stellt. Sie müssen dafür ein CGI-Script auf Ihren Server laden können oder ein Server-Side Include verwenden, und zwar abhängig davon, welches Zählerprogramm Sie verwenden möchten. Unten finden Sie eine Liste von erhältlichen Zählerprogrammen.

Links zu diesen Themen

Hier einige Stellen, an denen Sie kostenlose, öffentlich Zähler finden können:

Hier sind einige Zählerprogramme, die Sie auf Ihrem System installieren können:

STATISTIKEN

Suchen Sie Statistiken für Ihre Webseite? Vielleicht können Sie sie lokal erhalten, fragen Sie Ihren Systemadministrator. Wenn das nicht geht, probieren Sie es mal mit dem Internet Audit Bureau. Dort gibt es einen kostenlosen Statistikservice (wird auf dieser Seite verwendet) und eine "Pro"-Version, für die Sie bezahlen können ("größere Zuverlässigkeit" und mehr Eigenschaften). Apropos Zuverlässigkeit, IAB ist in den letzten paar Monaten immer weniger zuverlässig geworden. Wenn Sie eine gute, zuverlässige Quelle für Statisktiken kennen (natürlich nicht die lokalen Log-Dateien!), dann lassen Sie es mich wissen!

IRRE GRAFIKEN

Einige Seiten haben ganz einfach irre Grafiken (wie diese hier). Ich behaupte nicht, daß Ihre Seite ohne Bilder nicht auch gut aussieht. Es ist der Inhalt, der zählt (was einige Leute doch zu vergessen scheinen). Wie dem auch sei, wie machen diese Leute solche irren Grafiken? Hier sind einige Hilfsmittel zum Erstellen von Grafiken; sie sind für Windows und für Macintosh erhältlich:


Und das wars schon. Mit diesen drei Hilfsprogrammen können Sie rapp zapp professionelle Grafiken erstellen. Wenn Sie Photoshop und Kai's Power Tools haben, dann empfehle ich Ihnen, Kai's Power Tips and Tricks.

SCHNELL SPALTEN ERSTELLEN

Netscape 3.0b5 unterstützt ein neues Tag, das es Ihnen ermöglicht, Spalten im Zeitungsstil zu verwenden. Auch dieses Tag ist ziemlich einfach zu verwenden. Fügen Sie einfach das <MULTICOL> Tag um den Text, den Sie in Spalten dargestellt haben wollen, ein. Anhand des Attributs COLS geben Sie die Anzahl der Spalten, die Sie haben möchten, an, außerdem ist es möglich, mit dem GUTTER Attribut den Abstand zwischen den Spalten einzustellen. Folgender Code würde zum Beispiel einen zweispaltigen Text erzeugen, wobei die Spalten jeweils durch 5 Pixel voneinander getrennt sind

<MULTICOL COLS=2 GUTTER=5>

Das COLS Attribut muß angegeben werden, das GUTTER Attribut ist optional, grundsätzlich ist der Abstand zwischen zwei Spalten auf 10 Pixel eingestellt.

BACK-TASTE

Auf einigen Seiten wird Ihnen gesagt, welche Seite Sie sich zuletzt angesehen haben, oder es ist sogar ein Link für diese Seite vorhanden. Wie wird so etwas gemacht? Jedes Mal, wenn Sie eine Webseite aufrufen, sagt Ihr Browser dem Server auf der anderen Seite, wo Sie herkommen. Es wird ein CGI-Script aufgerufen, das diese Informationen aufnimmt und auf der Seite ausdruckt. NCSA hat ein gutes Beispiel eines CGI-Scripts, das die verweisende Seite sowie zusätzliche Informationen anzeigt. CGI ist ein wenig zu kompliziert um es hier zu beschreiben, aber auf NCSAs CGI Overview Seite finden Sie mehr über die Verwendung von CGI, und Yahoo hat eine ganze Reihe von Links zum Thema CGI.

MOZILLA ICON

(Nur für Netscape für X-Windows)

Es ist schon erstaunlich was Sie finden können, wenn Sie sich die Homepages von Leuten anschauen, die bei Netscape Communications arbeiten. Die URLs about:jwz and about:mozilla verwandeln Ihre Netscape Logo-Animation in eine versteckte Version! Ganz schön cool!

Vor kurzem habe ich noch ein weiteres verstecktes Logo auf Robert Lundemo Aas' Homepage gefunden. Ich glaube, er muß ein "/jwz/" in seiner URL haben, ansonsten funktioniert der Trick nicht.

DYNAMISCHE DOKUMENTE

Dynamische Dokumente gibt es seit Netscape Version 1.1N. Damit erhielt der Benutzer die Möglichkeit, sein HTML-Equivalent von "laden Sie diese URL in 5 Sekunden" auf einer Seite einzufügen, oder eine Animation zu schaffen, die sich lädt und Seite für Seite dargestellt wird, ohne daß der Anwender dafür etwas tun muß. Dynamische Dokumente sind einfach zu verwenden und sind schon für eine ganze Menge erstaunlicher Sachen verwendet worden.

Wie es funktioniert:

Methode 1: Client Pull

Ein Client Pull erlaubt dem Server, dem Browser mitzuteilen, nach einer vorgegebenen Anzahl von Sekunden ein bestimmtes Dokument zu laden. Zum Beispiel:

<HTML><META HTTP-EQUIV="Refresh" CONTENT=1>
<HEAD><TITLE>Client Pull Beispiel</TITLE>
<BODY>
<H1>Client Pull Beispiel</H1>
Dieses Dokument wird jede Sekunde neu geladen.
</BODY></HTML>

Die Zeile <META HTTP-EQUIV="Refresh" CONTENT=1> sagt dem Browser, die Seite in 1 Sekunde erneut abzufragen. Einige Websites benutzen diese Art von Client Pull, um ein Dokument zu aktualisieren, wie zum Beispiel die Aktienkurse oder eine Videokamera, die auf eine Straßenszene gerichtet ist.

Client Pulls können auch ein neues Dokument nach einer vorgegebenen Anzahl an Sekunden laden. Zum Beispiel:

<HTML><META HTTP-EQUIV="Refresh" CONTENT="5; URL=http://tashian.com/carl/~carl/index.html">
<HEAD><TITLE>Now Loading...</TITLE>
<BODY>
Dieses Beispiel schickt Sie nach 5 Sekunden zu Carls Homepage
</BODY></HTML>

Das Verändern von CONTENT=1 zu CONTENT="5; URL=<my URL>" führt dazu, daß nach Ablauf der vorgegebenen Zeit eine neue Seite aufgerufen wird.

Methode 2: Server Push

Ein Server Push ist schwieriger, da es dafür notwendig ist, daß zwischen Client und Server eine Verbindung geöffnet bleibt. Der Server muß dem Client die Daten "zuschieben", damit dieser sie anzeigen kann, wie zum Beispiel in einer Animation oder bei einer Reihe von GIF-Dateien.

Server Push ist ein bißchen zu kompliziert, um es hier kurz zu beschreiben, aus diesem Grund möchte ich Sie bitten, sich die unten aufgeführten Links anzuschauen. Ich persönlich empfehle Ihnen Netscapes An Exploration of Dynamic Documents.

Links zu diesem Thema

Hier sind ein paar gute Links zu Seiten über Dynamische Dokumente...und auch ein paar Beispiele:

Erklärungen zum Thema Dynamische Dokumente:

Beispiele für Dynamische Dokumente:

EINFACHE BROWSER ERKENNUNG

Warum sollte es notwendig sein, ein Script einzusetzen um zu bestimmen, welcher Browser verwendet wird? Sie brauchen kein Script! The Nashville Scene verwendet einen einfachen Client Pull auf ihrer Hauptseite um festzustellen, ob Sie die Netscape-Version oder die normale Version Ihrer Seite zu sehen bekommen sollen.

Wie es funktioniert:

Hier ist ein Beispiel:

<HTML>
<META HTTP-EQUIV="Refresh" CONTENT="3; URL=http://tashian.com/htmlguide/nindex.html">
<HEAD>
<TITLE> Browsererkennung...</TITLE>
</HEAD>
<BODY>
<H2>Wir erkennen jetzt Ihren Browser...</H2>
Wenn Sie Netscape verwenden, wird die Netscape-Version dieser Seite
automatisch geladen. Wenn nicht,
<A HREF="http://tashian.com/htmlguide/index.html">
KLICKEN SIE HIER</A>
Wenn Leute ohne Netscape diese Seite aufrufen, klicken Sie auf "KLICKEN SIE HIER" und erhalten die normale Version der Seite. Wenn Leute mit Netscape diese Seite aufrufen, werden Sie automatisch zur Netscape-Version weitergeleitet.

HINTERGRUNDSOUND

Hintergrundsound sind Klänge, die von selbst geladen und abgespielt werden, nachdem die Seite/die Grafiken geladen wurden.

Wie es funktioniert

Sie können Hintergrundsound ganz einfach mit der Hilfe von Client Push laden. Versuchen Sie einmal folgendes:

<META HTTP-EQUIV="Refresh" CONTENT="1; URL=mysound.wav">

1 Sekunde, nachdem die Seite geladen wurde, wird der Sound geladen und abgespielt. Es muß nicht unbedingt eine WAV-Datei sein...denken Sie nur daran, daß der Sound auf vielen verschiedenen Computern abgespielt werden wird, so daß Sie ein Soundformat wählen sollten, daß auf den meisten Computern abgespielt werden kann. Obwohl dieser "Hintergrundsound" nicht häufig verwendet wird (ich habe ihn bisher erst einmal gehört), so liegen doch eine Reihe von Möglichkeiten darin.

Eine Nebenbemerkung: Wie kann der Sound abgespielt werden, ohne daß dafür Fenster geöffnet werden müssen oder ohne daß man die "Play"-Taste klicken muß? Es ist immer davon abhängig, welchen Soundplayer Sie verwenden. Einige Soundplayer spielen den Sound sofort ab und öffnen überhaupt kein Fenster, .... andere überlassen Ihnen die Steuerung (Play, Stop, Zurückspulen, Schnellvorlauf usw.), verlangen aber, daß Sie auf "Play" klicken, bevor der Sound abgespielt wird.

Noch eine Nebenbemerkung: Dies ist wahrscheinlich der Trick, zu dem ich die meisten E-Mails bekomme. Viele Leute scheinen diese Funktion nicht zum Laufen bringen zu können! In neun von zehn Fällen liegt das Problem auf der Seite des Client. Vergewissern Sie sich, daß Sie einen funktionierenden Soundplayer als Hilfsanwendung installiert haben, und überprüfen Sie, ob Ihr Browser Client Pull unterstützt. Dieser Trick funktioniert!

HTTP COOKIES

Die HTTP-Cookies scheinen eines der bestgehüteten Geheimnisse von Netscape zu sein. Sie befinden sich noch in der Experimentierphase. Soweit ich sagen kann, haben sie sie nirgendwo angekündigt - eines Tages wurden Sie vom Browser unterstützt. Ein HTTP-Cookie ist eine Möglichkeit, Informationen auf der Client-Seite zu speichern. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der Netscape Store funktioniert? Selbst wenn Sie den Store verlassen und zu einer ganz anderen Webseite gehen, dann aber wieder zurückkommen, enthält Ihr Einkaufskorb noch immer die ausgewählten Elemente. Die Elemente im Einkaufskorb bleiben dort, bis Sie ablaufen. Dies ist ein gutes Beispiel für ein HTTP-Cookie:

Wie es funktioniert:

Wenn die Netscape-Seite Informationen in Ihrem Browser speichern möchte, sendet sie einen Befehl an Ihren Browser (den Sie nicht sehen können). Dies geschieht in folgendem Format:

Set-Cookie: NAME=CONTENT; expires=DATE; path=PATH; domain=DOMAIN; secure

Für den Einkaufskorb sendet Netscape also zum Beispiel:

Set-Cookie: basket=128 426 234; expires=Wednesday, 09-Nov-99 23:12:40 GMT; path=/cgi-bin/basket_view; domain=merchant.netscape.com; secure

Die Variable "basket" wird dann in Ihrem Browser auf "128 426 234," gesetzt, eine Liste von Elementen die Sie gewählt haben; wenn Sie dann vor dem Ablaufdatum zu Ihrem Einkaufskorb "http://merchant.netscape.com/cgi-bin/basket_view" zurückkommen, sendet Ihr Browser folgende Informationen:

Cookie: basket=128 426 234

Auf diese Weise weiß der Store, für welche Dinge Sie sich interessieren, so daß Ihr Einkaufskorb neu zusammengestellt werden kann.

HTTP Cookies sind sehr mächtig, aber Sie benötigen CGI-Scripts. Wenn Sie genug Mut haben, diese Cookies auszuprobieren, dann schauen Sie sich doch die "Preliminary Specification" an: Persistant Client-State HTTP Cookies. Dort gibt es auch noch weitere Informationen über HTTP-Cookies. Viel Glück, und sagen Sie mir Bescheid, wenn Sie irgendwelche netten Applikationen mit HTML-Cookies gemacht haben!

TABELLEN & FRAMES

Tabellen und Frames sind zwei sehr nette Zusätze zum Netscape Navigator, aber sie sind recht komplex. Leider würde eine Erklärung dieser Möglichkeiten den Rahmen dieses Dokumentes sprengen. Ich lasse Sie aber nicht im Regen stehen. In Sachen Frames, schauen Sie sich doch einmal Frames: An Introduction von Netscape an (ich habe dieses Dokument verwendet, um die Frames-Version dieser Seite zu schreiben). Targets sind auch sehr wichtig beim Erstellen von Frames. Wenn Sie eine Webpage mit Frames erstellen, dann lesen Sie Targeting Windows. Wenn es um Tabellen geht, dann sehen Sie sich Netscapes Tables in Netscape 1.1 an. Diese Seite enthält alle Informationen die Sie brauchen, um Tabellen zu erzeugen.

Eine kurze Bemerkung zu Frames: Obwohl ich hier nicht viel über Frames sage, so habe ich doch die Antwort auf die meistgestellt Frage in Sachen Frames: Wie macht man es, daß die Frames verschwinden, wenn man auf ein externes Link klickt? Hier ist die Antwort. <BASE TARGET="_parent">. Es ist ganz einfach. Setzten Sie das Tag einfach an den Anfang Ihres Dokumentes. Brauchen Sie eine detailliertere Beschreibung? Lesen Sie Targeting Windows!


© 1996 Carl Tashian {carl-htmlguide@tashian.com}
Übersetzung von Elke Kirschnick {elkisch@aol.com}
Letztes Update: 9. August 1996

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